Posts Tagged ‘Berlin’

FRANK POPP – Receiver

7. August 2009

Gut auf Sendung!

Frank Popp hat eine Bürde zu tragen. Egal was er macht, er wird vorerst immer noch an seinem über Hit „Hip Teens“ gemessen werden. Diesen vergangenen Geniestreich muss er aber irgendwie auch zu „Lebzeiten“ abstreifen, damit er nicht zur „One Hit Wonder“ -Liga durchgereicht wird.

Der Drang, aus dieser Zwickmühle heraus zu müssen, dürfte einen Teil von Frank Popps Energie ausmachen, denn ob es nun sein neues, eigenes Label TV Eye Records, oder die dazugehörige Veranstaltungsreihe oder eben seine neue Platte Receiver ist: der Mann bleibt in Bewegung – jüngst ist er übrigens auch von Düsseldorf nach Berlin gezogen!

„Receiver“ mit seinen 14 Songs ist zwar wie gehabt ein bunter Blumenstrauß, geschmackvoll und höchstpersönlich aus Herrn Popps musikalischem Garten (Soul, Pop, 60´s, Rock) gepflückt, aber es werden hier neue Wege gegangen und die Songs drängen mehr auf die Bühne als in einen Werbeclip.

Stammsängerin Sam Leigh-Brown leiht zwar wie zuvor den meisten Stücken Ihre Stimme, aber es dürfen auch der ehemalige Blackmail-Frontmann Aydo … >> weiterlesen!!

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PHOENIX – Wolfgang Amadeus Phoenix

28. Mai 2009

In the now

Immer diese Rockstars. Leben immer nur im Hier und Jetzt. Keine Gedanken an das Morgen. Mozart war ja so einer. Kein Wunder, dass ihm die bedeutungsschwangeren letzten Worte „Mehr Licht!“ in den Mund gelegt wurden. War gar nicht Mozart? Stimmt, war Goethe. Macht aber nichts, PHOENIX verdrehen auf ihrem vierten Album schließlich auch alles nach Lust und Laune. Und dann dieser Titel! Wie Phoenix aus der Asche? Die Herren Thomas Mars und Co. sind also die Reinkarnation vom Amadeus höchstpersönlich? Aber PHOENIX dürfen das. PHOENIX dürfen alles. Durften sie schon immer.

Denn was auf „Wolfgang Amadeus Phoenix“ passiert, kann sich jegliche Großspurigkeiten leisten. Natürlich waren PHOENIX schon immer eine begnadete Band und zu Recht die Lieblinge der lebensfrohen Indie-Jungs und Mädels. Aber Hymnen wie „Everything Is Everything“ oder „If I Ever Feel Better“ haftete irgendwie auch immer das Prädikat „besonders niedlich, weil französisch“ an. Darauf hat das Pariser Quartett aber längst …

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