Archive for März 2011

New York Dolls – Dancing Backward in high heels

23. März 2011

Tja wer hätte das gedacht, daß die New York DOlls  in der Jetztzeit mehr Alben herausbringen als In ihrer Gründerzeit? 

Nach den wegweisenden 70-er Trash und Glamrock Platten „New York Dolls“ und „Too much too soon“,

denen ja auch noch Johnny Thunders seine Stempel aufdrücken durfte, war es lange ruhig um die Dolls.

Bis sich Ihr ex-Fanclubvorsitzender Morrisey um 2004 für eine Reunion stark machte. Nun kommen die hochhackigen Puppen schon

mit ihrem dritten Album seitdem um die Ecke und man kann nicht sagen, dass hier rueckwärts getanzt würde. Nein, ganz im Gegenteil:

Diese Dolls sind so aktuell wie nie zuvor, denn sie schaffen den Spagat (wenn auch schätzungsweise nur noch musikalisch ;-)) ) zwischen

ihrem bekannten Stones und T Rex Rock hin zum zeitlosen Crooner Pop-Rock eines Tom Waits oder auch eines Frank Sinatras.

Das geht natürlich nur, wenn …>> hier geht es weiter!

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Anton Waldt – Auf die Zwölf

23. März 2011

Evtl. als Taliban Test?

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Wenn man es sich ganz einfach machen wollte, mit der Beschreibung der Jugendbewegungen, dann kann man es vielleicht so sagen: Erst Tolle und Lederjacke, dann Joints und lange Haare, dann Bierdosen und Irokesen, dann Elektronischetanzmusik und bunte Drogen. Danach alles nur noch verschiedentlich gemixt aufgekocht. Ende.

Anton Waldt (wohl jetzt DE BUG Chefredakteur?) hat sich der (vor-) letzten Phase dieser Entwicklung gewidmet und Geschichten davon (von Berlin aus und durch die Augen von TOM, zwischen 1998 und 2006) in Form von Kolumnen und auf (Partysan/Berghain) Partyflyern in Umlauf gebracht.
TOM ist ein personifiziertes Arschloch. Er nimmt Drogen, wo er sie kriegen kann und beim Geschlechtsverkehr hält er es ähnlich. Dazwischen tanzt er hier und da oder schläft seinen multitoxikomanen Kater aus, bevor es wieder auf die Piste geht, in ca. 40 „Kurzgeschichten“.
Tja, das war es dann auch schon inhaltlich, was man über ‚Auf die zwölf‘ sagen kann. Stilistisch ist man auf dem Niveau von morgens gegen sechs am Hauptbahnhof, wo für ne Nase Speed auch noch mal gerne schnell einer geblasen wird.

Mein Fazit: So ein Tom Typ dürfte zügig schätzungsweise mit irreparablen Zuckungen in der Klapse landen, solche Discobuden will ich… > hier geht´s weiter !