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Konzert Review: … AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD – 11.07.09, Bochum, Zeche

7. August 2009

Keine langweilige Routine

Im Februar erschien ihr neustes Album „The Century of Self“ auf dem eigens gegründeten Label Richter Scale. Mit dem Konzert in Bochum gaben ... And You Will Know Us By The Trail Of Dead ihr letztes Deutschlandkonzert im Rahmen ihrer Tour. Eine letzte Gelegenheit die neuen Lieder live zuhören.

Doch voll war es im Konzertsaal der Zeche Bochum nicht. Hier und da standen Leute an der Bar oder an den bereit gestellten Tischen. Wieder andere saßen auf der Treppe im hinteren Abschnitt des Raumes. Eine schwierige Startvoraussetzung also für die Vorband  What Happened To Roy G. Biv, mit der die fünf Jungs aus Köln und Umgebung aber ohne Probleme klar kamen. Bei manchen Konzerten fragt man sich, wie es zur Auswahl des Supportes kam, hier entgegen passte alles. 30 Minuten dynamischer Alternativ Rock, der entfernt nach The Mars Volta klang. Das vorgetragen von einer spielfreudigen Band mit sympathischen Sänger der voller Elan zum Mikrophon griff, während im Hintergrund Lied für Lied die Saiteninstrumente getauscht wurden. Der gut geregelte Sound half wesentlich dabei, dass What Happened To Roy G. Biv auch nach dem Hauptact in guter Erinnerung bleiben sollte, was durchaus eine Herausforderung war.

Nach  kurzer Umbaupause betraten … And You Will Know Us By The Trail Of Dead , begleitet von leichtem Klavierspiel, die Bühne. Gelassen fanden sie sich an ihren Instrumenten ein, um  sich mit dem instrumentalen Stück „Giants Causeway“ einzustimmen. Schon die ersten Töne der Band machten klar, was die Zuschauer  an diesem Abend erwartete: Musik, die einen ganz auszufüllen verstand und das nicht nur dank der lauten Bässe.
Ein kurzes Bangen beim zweiten Song „Far Pavillions“, bei dem der Sound etwas stumpf klang, sollte spätestens beim darauf folgenden Lied zunichte gemacht werden. Der Mann hinter dem Mischpult verstand sein Handwerk und sorgte ab sofort für den perfekten Klang. Zuvor bat Conrad Keely die Zuschauer, die immer noch an den Tischen vor der Bühne standen, näher heran zu treten. Bereitwillig wurde Folge geleistet.
„It Was There That I Saw You“ vom hochgelobten Album „Source Tags & Codes“ stand als nächstes … >>>weiterlesen!